Style

nervenschonendes klamottenshoppen

don't let the days go by
by she said unprintable things

Trotz meines gesteigerten Interesses an den Stoffhüllen die wir anlegen um uns gegen Wettereinflüsse zu schützen – Kleidung tatsächlich auch einkaufen zu gehen gehört nicht zu meinen favorisierten Tätigkeiten. Hauptsächlich weil die wenigsten Läden platzmäßig so ausgelegt sind, dass sich auch mehrere Menschen darin gut bewegen können. Von der nervigen Musik sowie schlechtbeleuchteten und engen Umkleidekabinen fangen wir erst garnicht an. Deswegen habe ich beschlossen dieses notwendige Übel so kurz wie möglich zu gestalten.

Eine gute Vorbereitung ist immer hilfreich, egal welche Sorte Unternehmung man plant. Da mein längerfristiges Ziel ist, meinen Kleiderschrank von den Resten meiner Studienklamotten zu befreien, habe ich sowieso eine Liste an Klamotten die anzuschaffen sind. Zudem lernt man ja auch viel durch das Lesen von Style-Blogs1, was sich natürlich auch positiv auf den Kleiderschrank auswirkt.

Bevor man also überhaupt darüber nachdenkt einen Fuss in die heimische Fussgängerzone zu setzen, sollte man erstmal den Kleiderschrank aufmachen und gucken was man hat – und was man braucht. Bringt ja nichts, wenn man etwas kauft was nicht zum Rest passt. Nehmen wir mal hypothetisch an, ich bräuchte eine rote Hose.

Nachdem man nun weiß was man braucht/will, lautet der zweite Schritt: Recherchieren. Weil es unglaublich anstrengend ist durch alle Läden zu rennen um zu gucken ob sie das gesuchte Kleidungsstück denn auch haben. Frustriert nur. Stattdessen einfach mal die Webseiten und Onlineshops der favorisierten Hersteller und Läden anwerfen und schauen was denn so gerade auf dem Markt ist. Sollte man zu den glücklichen gehören die Klamotten aus Katalogen und dem Internet bestellen können, weil sie einem dann auch passen, kann man sich den Besuch im Laden ganz sparen und gleich bestellen.

Ich bin jemand der guckt sich die Klamotten vor dem Kaufen gerne erstmal an, und vorallem will ich sie anprobieren. Also mache ich mir Notizen wo es in Frage kommende Modelle meiner gesuchten roten Hose gibt und ziehe dann mit meiner Liste bewaffnet in die entsprechende Läden.

Vorteile dieser auf den ersten Blick etwas aufwendig erscheinenden Methode:

1) Spart Zeit und Nerven
2) Man findet eher was man sucht.
3) Spart Geld, weil man die Preise bequem vergleichen kann.

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  1. Internet – die bessere Volkshochschule! []

zopfkrone

Wenn man lange Haare hat können sich ganz fix Obsessionen entwickeln. Wie zum Beispiel die panische Angst vor Silikonen oder die ständige Sorge Haare zu verlieren… Manchmal fixiert man sich aber auch auf eine bestimmte Frisur. Für die man zum Beispiel eine bestimmte Länge, oder, noch schlimmer weil schier unmöglich zu erreichen, eine bestimmte Haardicke benötigt. Ich habe/hatte auch so einen Frisurentick. Frau Timoschenkos Zopfkrone. Und auch wenn die gute Frau wohl mit einem künstlichen Haarteil cheated, ich wollte sie auch haben. Nachdem meine Fransen sich nun endlich dem Hüftknochen nähern, krieg ich meinen Zopf endlich endlich endlich wenigstens bis hinters Ohr. Hurra Hurra!

crown

crown

Ich finde es jedesmal aufs Neue erstaunlich wieviel Länge so ein Zopf frisst.

Und weil ich gerade eh schon am Frisurenbasteln war, habe ich mir auch endlich Kordelzöpfe beigebracht und den Rosebun versucht. Mit zwei Kordeln und auch nur mit einer, und letzterer gefällt mir am besten.

rosebun 2nd try
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(lange) haare selber schneiden

Dieser Artikel wurde ursprünglich in meinem alten Blog am 19. September 2007 veröffentlicht.

Auch lange Haare müssen ab und an mal geschnitten werden… außer es stört einen nicht, dass sie nach unten hin immer dünner und dünner werden. Aber wegen ein paar Zentimetern zum Friseur gehen… der vielleicht dann auch noch mehr abschneidet als er soll? Und viel Geld kostet? Muss nicht sein – wenn man ein bisschen wagemutig ist. :grin:

Lösung 1: Freund/in fragen und Vertrauen haben.
Lösung 2: Selber schneiden. :blink:

Jawohl – selber schneiden. Funktioniert zumindest bei mir mittlerweile ganz prima. Ich behaupte aber, dass die Haare mindestens bis zur Brust gehen sollten, damit es wirklich klappt.

Man braucht: 1 Haarschneideschere1, 1 Bürste, 1 feinen Kamm, 1 Stück Gummiband oder ein geringeltes Oberteil, einen großen Spiegel in dem man sich sehen kann, Geduld.

Was man beachten sollte: Haare werden vom Mittelscheitel aus geschnitten. Während dem Schneiden drauf achten dass keine Haarsträhne hinter dem Ohr klemmt und dass man den Kopf gerade hält beim Kämmen und Überprüfen. Sich stückweise der gewünschten Länge annähern ist einfacher als gleich aufs Mal einen Schwung abzuschneiden. Ausrutscher lassen sich auch so leichter korrigieren. Mit ein bisschen Übung wird man sicherer und die Ergebnisse werden von Mal zu Mal besser, ordentlicher und man kriegt keine Krämpfe mehr in der Hand. :wink:

Wozu das Gummiband/das geringelte Oberteil? Man braucht es nicht unbedingt, aber ich habe festgestellt, dass eine Referenz ganz praktisch ist um zu gucken dass beide Seiten auch wirklich gleichlang sind. Deswegen sich entweder einen Streifen auf dem Oberteil als “Maßband” aussuchen oder ein Gummiband an die Stelle binden auf der die Haare nachher enden sollen.

Vorgehen beim Schneiden:

Schritt 1:
Haare2 ganz gründlich bürsten bis wirklich nirgends mehr irgendwas verheddert ist und alle schön gleichmäßig liegen. Mittelscheitel ziehen, Haare alle nach vorne holen und noch mal bürsten. Am Schluss den Kamm nehmen.

Schritt 2:
Ich fange immer mit den hintersten untersten Haaren an – der Unterwolle. 1 Strähne nehmen3, glattkämmen, zwischen die Zeige und Mittelfinger klemmen4, zur Schere greifen und die ersten paar Zentimeter abschneiden. Eine weitere Strähne dazunehmen, sie über die schon geschnittene kämmen so dass man schön den Unterschied zwischen kurzen und langen Haaren sieht. Wieder zur Schere greifen und längere Haare so kurz wie die schon geschnittenen schneiden. Sich so langsam von hinten nach vorne arbeiten. Prozedere wiederholen bis die Haare am Gummiband/Ringel angekommen sind.

Schritt 3:
Das Gleiche noch einmal auf der anderen Seite. Dabei die bereits geschnittene Hälfte im Auge behalten, damit man nicht kürzer wird als geplant – deswegen ja das Gummiband/der Ringel.

Schritt 4:
Auf beiden Seiten noch mal kämmen um Ausreißerhaarsträhnen, Zipfel, etc auszumerzen.
Fertig. :smile:
Das Ergebnis ist natürlich nicht ganz so exakt wie bei einem Friseur, aber durchaus tauglich.

Ich übernehme keine Verantwortung für eventuell verschnittene Haare und die Konsequenzen daraus. Folge dieser Anleitung nur, wenn du dir das auch wirklich zutraust!

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  1. Jawohl… mit der Nagelschere geht es zwar auch, ist aber schwieriger ein gerades Ergebnis hinzubekommen und für die Haare ist es auch nicht sooo toll. []
  2. Ich habe mit nassen und trockenen Haaren gleichgute Ergebnisse erzielt, nass ist aber am Anfang leichter zu schneiden… []
  3. restliche Haare lege ich solange auf den Rücken damit nix dazwischen rutscht []
  4. Wie ein Friseur das eben macht… []

style vorsätze 2010

sin city inspired

Bild mit einer BY-NC-SA-Lizenz von kitbex

Mit guten Vorsätzen ist das ja immer so eine Sache. Besonders mit denen die man am Neujahrstage tätigt. Selten halten sie bis Februar. Ich habe mir schon lange abgewöhnt besondere Termine für Vorsätze zu brauchen, wenn ich etwas ändern will, fange ich sofort damit an. Allerdings – manche Dinge brauchen mehr Überlegungen und Zeit. Ich bin wild entschlossen dieses Jahr ein gutes Jahr werden zu lassen, und das bedeutet auch, weiter an meiner äußeren Erscheinung zu feilen. Es kann schließlich nur ein großartiges Jahr werden wenn man auch großartig angezogen ist. Deswegen habe ich mir ein paar Style-Vorsätze ausgedacht. Ein bisschen Zwang muss sein.

Etwas womit ich schon immer schwer getan habe ist Lippenstift. Zum einen weil mir die Farben selten gefallen, zum anderen weil ich immer die Panik habe, dass er mir an den Zähnen klebt. Beides lahme Ausreden. Natürlich ist niemand dazu gezwungen Lippenstift zu tragen, und ich habe bisher auch hervorragend ohne gelebt. Allerdings… diese kleinen bunten Hülsen, denen Feministinnen immer phallische Eigenschaften nachsagen sind, wie jede Farbe auch, durchaus auch ein Stilmittel mit dem man sich ausdrücken kann. Und es gibt schließlich eine Farbe die mir gut gefällt, es ist DIE Lippenstiftfarbe schlechthin: ein sattes Rot. Mein Vorsatz für 2010: Selbstbewußt rote Lippen zu tragen.

Und was habt ihr so für gute Vorsätze?
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