01/01/2018 um 13:04

Hallo 2018

Abgelegt unter: Author's Notes

Es erfüllt meinen kleinen inneren Perfektionisten mit unglaublicher Zufriedenheit, dass das neue Jahr an einem Montag beginnt. Neues Jahr, neue Woche, neues Glück – was für eine wundervolle Möglichkeit, neu anzufangen. Die Leinwand ist noch weiß, die Schneedecke noch unberührt, wir haben noch keine guten Vorsätze gebrochen, aber auch noch keine Spuren hinterlassen. (1) Keine Lektionen gelernt, keine Siege gefeiert, keine Niederlagen eingesteckt. Und wenn wir realistisch bleiben, es wird von beiden genug geben. Leben ist so.

Egal, es ist Montag! Eine neue Woche, ein neues Jahr liegt vor uns. Zeit für gute Vorsätze? Es ist immer so eine Sache mit diesen Vorsätzen… man vergisst sie im Chaos des Alltags einfach zu schnell. Und man nimmt sich mehr vor als man jemals umsetzen kann. Ich habe allerdings nur einen guten Vorsatz: Meinen Perfektionismus überwinden. Mein Perfektionismus ist die Wurzel allen Übels. Wegen ihm will ich immer auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, wegen ihm will ich es immer allen recht machen, wegen ihm habe ich Angst etwas falsch zu machen, etc pp… Es ist wahrscheinlich ein Prozess, der mich mehr Zeit brauchen wird als nur dieses Jahr. Aber es gibt einen großen Frosch, den ich dieses Jahr unbedingt schlucken möchte: Angstfrei Auto fahren. Das lässt sich “einfach” dadurch beheben, dass ich mehr fahre. Übung macht den Meister, und so. Mehr fahren heißt aber, das Auto für Sachen nehmen, bei denen das gegen meine inneren Überzeugungen steht. Mit dem Auto ins Büro fahren, zum Beispiel. Eigentlich muss ich mir den öffentlichen Verkehr geradezu verbieten, und alles mit dem Auto machen. Die Stimme in meinem Kopf tot machen, die sagt, es fahren eh schon zu viele Autos, es werden schon genug Abgase in die Luft gepustet, das ist Benzinverschwendung… Da ist er wieder, der Perfektionismus in bester Kombination mit meinem Umweltgewissen. *haarerauf*

Gute Vorsätze beiseite, ich habe auch noch anderes dieses Jahr vor. Ich will Seifen sieden ausprobieren und Screenprinting, ich will Alpha & Omega in ein eBook packen, ich will ein eZine basteln, diese Seite hier mit mehr Content füttern, mehr Bilder malen, mehr fotografieren, … Ich bin mal gespannt, wieviel davon ich tatsächlich unterbringe. Schließlich stehen auf der Arbeit zwei große Veranstaltungen auf dem Programm, und dann ist da ja auch noch mein Grafikstudium. Wie gut, dass ich auch wesentlich weniger Zeit mit dem Kaninchenloch (2) Social Media verbringen will.

Was auch immer ihr dieses Jahr vorhabt, ich wünsche euch viel Erfolg und Durchhaltevermögen dabei, außerdem dass ihr gesund bleibt, viele schöne Dinge mit Menschen erlebt, die euch wichtig sind, und dass sich Regen und Sonnenschein die Waage halten.

In diesem Sinne: Frohes Neues! *prost*

(1) Kalender sind willkürliche Konstrukte, man könnte das Jahr auch Mitten im Sommer beginnen lassen, oder an einem Donnerstag! Genauso kann man jeden Tag mit einer neuen Leinwand, einem neuen Leben anfangen… von solchen Dingen wie dem Ersten Januar sollte so etwas nicht abhängen.
(2) Wie bei “Alice im Wunderland” fällt man da unvermutet rein, klickt und klickt und klickt und wacht 2 Stunden später wieder auf und fragt sich, was man da eigentlich die letzten zwei Stunden gemacht hat. Die besten Videocompilations von Katzen angeguckt, die auf die Nase fallen, oder ähnlich gehaltvolles.

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