24/10/2017 um 06:00

Vier Tipps wie ich bei Langzeitprojekten nicht die Lust verliere

Abgelegt unter: Distracted by the Shiny

Etwas anzufangen, bei dem man nicht sofort Erfolg sieht, ist anstrengend. Man möchte schließlich in irgendeiner Form eine Belohnung für die eigenen Bemühungen. Etwas anzufangen, was nicht nur keine sofortige Belohnung verspricht, sondern auch noch potentiell eine gefühlte Ewigkeit dauert bis es fertig ist, verlangt also eine enorme Portion Durchhaltevermögen. Und es ist dabei völlig egal ob man vor hat, eine Tagesdecke zu häkeln, oder ein Buch zu schreiben – mittendrin hat man immer mal wieder Absacker in der Motivation. Mir helfen dabei folgende Tricks, um mich selber bei der Stange zu halten:

Zwischenziele setzen
Der Weg ist das Ziel, und Etappenziele sind immer gut, um sich selber auf die Schulter zu klopfen, und sich zu sagen: “Guck, soweit bist du schon.” Und um Himmelswillen dann nicht den Fehler machen, zum großen Ziel zu gucken, sondern nur das nächste kleine anpeilen.

Kleine Happen machen auch dick
Wenn wir schon bei Etappen sind – nicht zu vernachlässigen ist auch die Größe des Arbeitspensums, dass man sich auferlegt. Wählt man das am Anfang zu groß, wenn man noch voller Tatendrang und Energie ist, dann kämpft man später damit, das Soll zu erfüllen, wenn man nicht mehr die Begeisterung wie am Anfang verspürt. Mein tagtägliches Minimalziel sind kleine, magere 200 Worte. Meistens schreibe ich doppelt- und dreifach soviel, und das hebt die Laune ungemein. Aber ich muss mich auch nicht grämen, wenn es an dürren Tagen eben nur 200 werden.

Pause machen
Am Anfang ist man noch motiviert, jede freie Minute in das große Projekt zu investieren, doch ab und zu eine kleine Pause um den Kopf frei zu bekommen, kann sehr hilfreich sein. Außerdem gewinnt man so auch wieder Abstand, und Probleme, für die man keine Lösung hatte, sind bei Betrachtung mit frischen Kopf auf einmal keine mehr.

Disziplin
Dröge, gute, alte Disziplin. Nicht lange drüber nachdenken, ob man jetzt Lust darauf hat, oder nicht, sondern einfach machen. Eine ziemlich lange Zeit habe ich jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen eine Dreiviertelstunde lang geschrieben. Manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal schlecht, manchmal gut – es war alles nicht wichtig, wichtig war die Routine, sich morgens mit einer Tasse Tee hinzusetzen, und zu schreiben.

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